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Ein Konzermitschnitt
aus der Klosterkirche Oratorien-Zyklus VII · Könige
des Alten Testaments Titelbild: Josef-Stefan
Kindler, 2001 |
Solisten Hannoversche Hofkapelle |
Das Highlight der Konzertsaison 2002 ist auch gleichzeitig ihr Schlusspunkt: die Aufführung des Händelschen Oratoriums SAUL. Jürgen Budday beginnt damit die zweite Sequenz des Maulbronner Händelzyklus alttestamentarischer Oratorien in der englischen Originalsprache. Die Aufführungen und CD-Live-Mitschnitte der ersten Sequenz (u.a. Judas Maccabäus, Samson, Joshua, Jephta) hatten in der Fachpresse und beim Publikum euphorische Reaktionen hervorgerufen und das weit über die Grenzen der Region hinaus. Der Maulbronner Händel-Zyklus ist in seiner Art z. Zt. einmalig und wird bereits mit den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle verglichen. Zum Maulbronner Kammerchor als tragender Säule des gesamten Projektes und der Hannoverschen Hofkapelle konnte auch in diesem Jahr ein Solistenensemble verpflichtet werden, das zur absoluten Weltklasse gehört und geradezu die Idealbesetzung für dieses Oratorium darstellt. Händel schrieb den SAUL an einer entscheidenden Wende seines Schaffens. Es ist sein erstes Oratorium nach einer Vielzahl von italienischen Opern und daher sowohl in seiner leidenschaftlichen Seelenschilderung und seiner Dramatik als auch in der Form noch sehr stark der Gattung Oper verhaftet. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Drama um den Niedergang Sauls und den Aufstieg Davids zum König der Israeliten |
mit Libretto in deutsch und englisch sowie ausführlichen Informationen zu Werk und Ausführenden |
Werkbeschreibung:
Oratorium Saul Handlung 1. Akt:
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Mitwirkende Die Solisten Die Hannoversche
Hofkapelle Maulbronner Kammerchor Gesamtleitung - Jürgen Budday Tonmeister: Andreas
Otto Grimminger (VdT) |
Nancy
Argenta, Sopran Die Hannoversche Hofkapelle unter ihrer Konzertmeisterin und künstlerischen Leiterin Anne Röhrig steht ganz in der Tradition der historischen Hofkapellen und tritt sowohl in kammermusikalischer als auch in sinfonischer Besetzung auf. Es prägt den Klang des Ensembles, dass seine Mitglieder auch in anderen Formationen der europäischen Barockszene musikalische Erfahrungen sammeln und historische Musikpraxis als ein Mittel der Aktualität begreifen . Das Repertoire der Hannoverschen Hofkapelle schließt nicht nur die Barockmusik in ihrer gesamten Bandbreite ein, sondern auch Werke der Klassik, insbesondere die Opern Mozarts, und der Romantik. Die ständige Auseinandersetzung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts lässt jeden einzelnen Musiker der Hofkapelle zu einem Meister seines Instrumentes werden. So entsteht jenes expressive und elegante Spiel, mit dem sich die Hannoversche Hofkapelle ihren Rang sichert. Der 1983 gegründete Maulbronner Kammerchor unter seinem Leiter Jürgen Budday zählt heute zu den Spitzenchören der Bundesrepublik Deutschland. Erste Plätze beim Baden-Württembergischen Chorwettbewerb 1989 und 1997 und ein zweiter Platz beim 3. Deutschen Chorwettbewerb in Stuttgart 1990 sowie der Sieg beim 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg 1998, belegen das außerordentliche musikalische Niveau des jungen Ensembles. Es ist dem Kammerchor auch auf internationalem Parkett gelungen, sich einen guten Namen zu machen. Die Debüt-Tournee 1983 durch die USA, mit Konzerten u.a. in New York und Indianapolis, verbunden mit der Teilnahme am Festival of Music in New Harmony/Indiana, wie auch die Konzertreisen durch mehrere europäische Länder, Israel und Argentinien (1993, 1997), Südafrika, Namibia (2001) trafen bei Publikum und Rezensenten gleichermaßen auf begeisterte Resonanz. Jürgen
Budday ist
der künstlerische Leiter und Gründer des Maulbronner
Kammerchores. An der Musikhochschule Stuttgart studierte er von
1967-1974, Kirchenmusik und Musikwissenschaft. Seit 1979 ist
er am Evangelisch-theologischen Seminar Maulbronn tätig.
Damit übernahm er gleichzeitig die künstlerische Leitung
der Maulbronner Klosterkonzerte sowie der Kantorei Maulbronn.
1998 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und des Bruno-Frey-Preises
der Landesakademie Ochsenhausen für seine musikpädagogische
Arbeit. Mit dem Maulbronner Kammerchor initiierte er einen mehrjährigen
Händel-Oratorien-Zyklus, bei dem er mit den berühmtesten
Sängern dieses Genres zusammenarbeitet (z.B. Emma Kirkby,
Michael Chance u.v.a.m.) und internationale Beachtung fand. Bei
den Internationalen Chortagen in Prag erhielt er eine Auszeichnung
als bester Dirigent. |