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Ein Konzermitschnitt aus der Klosterkirche
vom 28. & 29. September 2002:

Oratorien-Zyklus VII · Könige des Alten Testaments
Georg F. Händel · Saul
Oratorium in historischer Aufführungspraxis
und englischer Originalsprache

Titelbild: Josef-Stefan Kindler, 2001
Aquarell aus der Serie „Sakrale Atmosphären"
Doppel-CD, DDD, ISBN 3-930643-83-9, EUR 33,-
Copyright by K&K Verlagsanstalt anno 2002

 

 

Solisten
Nancy Argenta – Sopran (Michal)
Laurie Reviol – Sopran (Merab)
Michael Chance – Altus (David)
Marc LeBrocq – Tenor (Jonathan
Michael Berner – Tenor
(Abner, Hoherpriester, Hexe von Endor, Amalikter)
Stephen Varcoe – Bass (Saul)
Steffen Balbach – Bass (Samuel, Doeg)

Hannoversche Hofkapelle
Maulbronner Kammerchor
Leitung: Jürgen Budday

 

 

Das Highlight der Konzertsaison 2002 ist auch gleichzeitig ihr Schlusspunkt: die Aufführung des Händel’schen Oratoriums SAUL. Jürgen Budday beginnt damit die zweite Sequenz des Maulbronner Händelzyklus alttestamentarischer Oratorien in der englischen Originalsprache. Die Aufführungen und CD-Live-Mitschnitte der ersten Sequenz (u.a. Judas Maccabäus, Samson, Joshua, Jephta) hatten in der Fachpresse und beim Publikum euphorische Reaktionen hervorgerufen – und das weit über die Grenzen der Region hinaus. Der Maulbronner Händel-Zyklus ist in seiner Art z. Zt. einmalig und wird bereits mit den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle verglichen.

Zum Maulbronner Kammerchor als tragender Säule des gesamten Projektes und der Hannoverschen Hofkapelle konnte auch in diesem Jahr ein Solistenensemble verpflichtet werden, das zur absoluten Weltklasse gehört und geradezu die Idealbesetzung für dieses Oratorium darstellt.

Händel schrieb den SAUL an einer entscheidenden Wende seines Schaffens. Es ist sein erstes Oratorium nach einer Vielzahl von italienischen Opern und daher sowohl in seiner leidenschaftlichen Seelenschilderung und seiner Dramatik als auch in der Form noch sehr stark der Gattung Oper verhaftet. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Drama um den Niedergang Sauls und den Aufstieg Davids zum König der Israeliten

 

 

Das Programmheft zum Konzert
mit Libretto in deutsch und englisch
sowie ausführlichen Informationen zu Werk und Ausführenden

 

 

Werkbeschreibung: Oratorium Saul
„An Oratorio or Sacred Drama" ist die Bezeichnung im Originaltextbuch (1738). Es wurde erstmals am 16. Januar 1739 unter Händels Leitung im königlichen Theater am Hay-Market in London aufgeführt. Das Libretto stammt von Charles Jennens (1700-1770), einem wohlhabenden englischen Amateurschriftsteller. Saul entstand zwischen dem 23. Juli und 27. September 1738. Es waren zahlreiche Revisionen nötig, und einiges von dem für Saul vorgesehenen Material wurde für das unmittelbar danach komponierte Oratorium Israel in Egypt verwandt.
Die Gestalt Davids wurde von der englischen Kunst des Mittelalters bevorzugt und das Thema des Wahnsinns, dargestellt am Niedergang Sauls, diente Volksliedern und Balladen als Grundlage und bildete stets ein Thema mit Anziehungskraft. Bezeichnend ist ein Vortrag von John Henley vom November 1733, in dem er die Tragödie von Saul „as the best Theme of that Kind (Oratorium) in Honour of St. Cecilia’s Day" vorschlug. Sicher war es unvermeidlich, dass Saul gerade in dem Augenblick entstand, als sich die Verschmelzung der Konventionen von Literatur, traditionellem Drama und Musik vollzogen hatte.
Vom dramaturgischen Standpunkt aus gesehen ist Saul ein anerkanntes Meisterwerk, und zwar vor allem in der atmosphärischen Gestaltung. Die gross angelegten Chöre sind von dramatischer Konsequenz und nehmen im Gesamtwerk Händels einen hohen Rang ein. Saul enthält einen umfangreichen Teil an Instrumentalmusik. Diese meist von der Handlung unabhängigen Sätze sind in Wirklichkeit Folge der sich neu entfaltenden Funktion des öffentlichen Konzertes, das der englische Mittelstand der Oper vorzog und zur Zeit der Komposition des Saul eine feste Einrichtung im Londoner Musikleben darstellte.
Während die dramatischen Vorzüge des Oratoriums ausser Frage stehen, können die reinen Instrumentalstücke des Werkes sowohl im Konzertsaal, als auch im Theater aufgeführt werden. Das Publikum kam nicht nur um das Oratorium zu hören, sondern auch um den Meister und fremde Virtuosen zu bewundern. Vor allem die neuen reizvollen Instrumentalfarben (Carillon, Posaunen, grosse Trommeln etc.) waren für die Instrumentation des Saul bezeichnend. Aus all diesen Gründen symbolisiert Saul mehr als jedes vorangehende Werk die dreifache Verbindung von Oper, Kirche und Konzert.

Handlung

1. Akt:
Die Handlung setzt unmittelbar nach dem Kampf zwischen David und Goliath ein. David kehrt mit des Giganten Haupt als Trophäe zurück und König Saul verspricht ihm als Anerkennung seine Tochter Merab zur Frau. Sauls Sohn Jonathan schließt Freundschaft mit David. Merab hingegen spricht höhnisch über die niedere Herkunft Davids und ist entsetzt, als sie von ihres Vaters Heiratsplänen hört. Ihre Schwester Michal jedoch verliebt sich in David. Als David vom Volk jubelnd gefeiert wird, erwacht in Saul der Neid. Michal meint, David könne diese „alte Krankheit" durch seine Harfenkünste heilen, doch alles bleibt vergeblich. Saul entbrennt vor Wut, wirft einen Speer auf David, der sein Ziel jedoch verfehlt, so dass Saul Jonathan den Auftrag gibt, David zu töten.

2. Akt:
Jonathan bewahrt seinem Freund die Treue und besänftigt schließlich seinen Vater, der nun dem Liebesbündnis zwischen Michal und David seine Zustimmung gibt – mit dem Hintergedanken allerdings, dass David im Kampf gegen die feindlichen Philister bald fallen werde. Doch David bleibt siegreich, heiratet Michal und muß bald erneut einen fehlgerichteten Speerwurf Sauls über sich ergehen lassen. David gibt sich unerschrocken, doch Michal rät ihm zu fliehen, und versteckt eine Attrappe in seinem Bett. Ein Bote Sauls erscheint. Michal gibt vor, David sei krank, doch der Bote entdeckt den Betrug. Beim Neumondfest plant Saul, David endgültig zu beseitigen, doch Jonathan findet eine Ausrede für dessen Abwesenheit. Vor Wut zielt Saul mit seinem Speer auf den eigenen Sohn.

3. Akt:
Der dritte Akt sieht Saul in solcher Verzweiflung, dass er sich zu einer Hexe begibt, um den Geist des Propheten Samuel zu beschwören. Dieser verkündet ihm den Tod für den folgenden Tag, Gott habe das Königreich Israel für David vorbestimmt. Ein Stammessohn der Amalekiter bringt David am nächsten Tag die Nachricht, dass Saul durch seinen eigenen Speer gestorben sei und übergibt ihm die Krone. Eine ausgedehnte Elegie auf den Tod Sauls und Jonathans beschließt das Werk, David wird als neuer Hoffnungsträger besungen.

 

 

Mitwirkende

Die Solisten
Nancy Argenta - Sopran (Michal) · Laurie Reviol - Sopran (Merab)
Michael Chance - Altus (David) · Marc LeBrocq - Tenor (Jonathan)
Michael Berner - Tenor (Abner, High Priest, Witch, Amalekite)
Stephen Varcoe - Bass (Saul) · Steffen Balbach - Bass (Samuel, Doeg)

Die Hannoversche Hofkapelle
Violinen: Marleen Goede-Uter – Konzertmeisterin, Christoph Heidemann,
Stephanie Bücker, Heidrun Heidarsdottir, Susanne Dietz,
Eva Politt, Birgit Fischer, Klaus Bona
Bratschen: Bettina Ihrig, Hella Hartmann, Mechtild Werner
Celli: Dorothee Palm, Daniela Wartenberg · Violone: Cordula Cordes
Laute: Joachim Klingenfuss · Oboen: Christine Alanique, Luise Baumgartl
Fagotti: Rhoda Patrick, Uschi Bruckdorfer
Trompeten: Friedemann Immer, Christoph Draeger
Posaunen: Miha Suler, Wolf-Hagen Hoyer, Sandor Sabor
Pauken: Simon Stierle
Gregor Hollmann – Orgel / Cembalo / Celesta

Maulbronner Kammerchor

Gesamtleitung - Jürgen Budday

Tonmeister: Andreas Otto Grimminger (VdT)
Produzent: Josef-Stefan Kindler

 

 

Nancy Argenta, Sopran
Die kanadische Sängerin Nancy Argenta gilt vielen als "the supreme Handel soprano of our age", womit man sie allerdings viel zu sehr einschränkt, denkt man an ihre hervorragenden Interpretationen Bachs, Purcells, Mozarts, Schuberts oder auch Schönbergs, die ebenfalls ihresgleichen suchen.
Ihr Musikstudium begann sie in British Columbia, wo sie 1980 ihr Abschlußexamen an der Universität von Western Ontario ablegte. Danach lebte sie ein Jahr in Deutschland und zog dann nach England, das heute noch ihr Zuhause ist. Zu ihren Lehrern gehörten Sir Peter Pears, Gérard Souzay und Vera Rozsa, mit der sie auch heute noch gelegentlich arbeitet.
Ihr Repertoire reicht vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart und umfasst sowohl Lied und Oratorium als auch Oper. Sie arbeitet mit einer ganzen Reihe der großen englischen Dirigenten und Orchester, ist aber auch an kleiner besetzten Werken interessiert und musiziert deshalb  auch regelmäßig mit einigen der bekanntesten Londoner Kammermusikensembles. Mit diesen Partnern, aber auch mit Rezitals, macht sie Konzertreisen und ist regelmäßig bei vielen internationalen Festivals zu hören, so u.a. in Aix-en-Provence, Aldeburgh, Bath, Berlin, Göttingen, New York und Wien, natürlich aber auch immer wieder in den diversen Konzertsälen Londons. Wie heute üblich, wurden eine ganze Reihe dieser Aktivitäten auf CDs und in Rundfunk- und Fernsehaufnahmen festgehalten.
 
Laurie Reviol, Sopran
Die in Kanada geborene Sopranistin Laurie Reviol studierte Klavier und Gesang in Toronto. Zusätzlich absolvierte sie eine künstlerische Ausbildung im Fachbereich Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie ist Mitglied des Ensemble Leonarda, das in den letzten Jahren überall in Deutschland zunehmend Erfolg genießt.
Opernengagements führten sie nach Frankfurt, Bayreuth (zur Feier des 250-jährigen Bestehens des Markgräflichen Opernhauses), Schwerin und Quedlinburg sowie Utrecht (Festival Oude Musziek), Wien (Resonanzen) und in die USA (Boston Early Music Festival). Sie arbeitete u.a. mit Erin Headley, Michael Schneider, Stephen Stubbs und Paul O'Dette. Laurie Reviol machte CD-Einspielungen mit Concerto Brandenburg, Berlin (La Mà de Guido), dem Gambenkonsort Tirami sù, und dem Teatro Lirico (beide Vanguard Classics).
Laurie Reviol ist außerdem leidenschaftliche Jazzsängerin.
 
Michael Chance - Altus
Die Karriere von Michael Chance begann, wie die vieler seiner Kollegen, am King’s College in Cambridge, als Altus im wohl berühmtesten englischen Chor. Heute ist er weltweit einer der gefragtesten Countertenöre, und zwar sowohl im Bereich Oper als auch im Bereich Oratorium und Lied und Gastprofessor am Royal College of Music in London.
Seine Opernpartien umfassen sowohl das große Repertoire der Barockzeit (z.B. Händels Agrippina, Rinaldo, Giustino und Tamerlano, Monteverdis II Ritorno d’Ulisse und L’Incoronazione di Poppea, Cavallis Jason), als auch der Gegenwart. So sang er, für Kent Opera, beispielsweise den Militärgouverneur in der Weltpremiere von Judith Weirs „A Night at the Chinese Opera", bei den Innsbrucker Festspielen war er als Giasone in der gleichnamigen Oper von Cavalli zu hören und beim Glyndebourne Festival trat er als Oberon in „A Midsummer Night’s Dream" auf.
Konzertverpflichtungen führen ihn in alle Welt. Er ist häufiger Gast in Paris, Amsterdam, Stuttgart und Berlin, aber er war auch schon mehrfach in den USA, Japan und Australien. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, gehören u.a. Frieder Bernius, Frans Brüggen, John Eliot Gardiner und Trevor Pinnock, mit denen er auch zahlreiche Schallplatten gemacht hat.
Etwas ganz Besonderes sind die Liederabende, die Michael Chance zusammen mit dem Gamben-Consort Fretwork, Nigel North und neuerdings auch Roger Vignoles gibt bei denen er Lautenlieder der englischen Renaissance und häufig auch zeitgenössisches Repertoire hauptsächlich englischer Komponisten singt.
 
Mark LeBrocq - Tenor
Mark LeBrocq, der an der Royal Academy of Music studierte und mehrere Preise gewann, ist zur Zeit Mitglied der English National Opera. Dort hat er u.a. bereits den Don Ottavio, den Monostatos und Idomeneo gesungen. Seine Konzerttätigkeit hat sich in der Zwischenzeit, auch als Lied- und Oratoriensänger, auf USA, Frankreich, Deutschland, Spanien und den Mittleren Osten erstreckt. Er tritt regelmäßig mit dem Gabrieli Consort / Paul McCreesh auf verschiedenen Festivals innerhalb ganz Europas auf. Die vergangene Saison brachte erstmals eine Zusammenarbeit mit English Consort und Trevor Pinnock in Salzburg und soeben gab er an der English National Opera sein Debüt in der Rolle des Tamino.
 
Stephen Varcoe, Bass
Stephen Varcoe hat sich als einer der vielseitigsten Bassisten Englands einen Namen gemacht. In Opern, Konzerten und Liederabenden hat er in Europa, den Vereinigten Staaten und in Asien sein reichhaltiges Repertoire dem Publikum dargeboten. Er ist u.a. mit dem Royal Philh. Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Philh. Orchester von Radio France und dem Kings Consort aufgetreten und hat mit vielen namhaften Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet. Sein Repertoire umfaßt geistl. Musik vom Barock bis zur Moderne. Über 100 Aufnahmen im Rundfunk und auf CDs belegen sein außerordentliches Können.

Die Hannoversche Hofkapelle unter ihrer Konzertmeisterin und künstlerischen Leiterin Anne Röhrig steht ganz in der Tradition der historischen Hofkapellen und tritt sowohl in kammermusikalischer als auch in sinfonischer Besetzung auf. Es prägt den Klang des Ensembles, dass seine Mitglieder auch in anderen Formationen der europäischen Barockszene musikalische Erfahrungen sammeln und historische Musikpraxis als ein Mittel der Aktualität begreifen . Das Repertoire der Hannoverschen Hofkapelle schließt nicht nur die Barockmusik in ihrer gesamten Bandbreite ein, sondern auch Werke der Klassik, insbesondere die Opern Mozarts, und der Romantik. Die ständige Auseinandersetzung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts lässt jeden einzelnen Musiker der Hofkapelle zu einem Meister seines Instrumentes werden. So entsteht jenes expressive und elegante Spiel, mit dem sich die Hannoversche Hofkapelle ihren Rang sichert.

Der 1983 gegründete Maulbronner Kammerchor unter seinem Leiter Jürgen Budday zählt heute zu den Spitzenchören der Bundesrepublik Deutschland. Erste Plätze beim Baden-Württembergischen Chorwettbewerb 1989 und 1997 und ein zweiter Platz beim 3. Deutschen Chorwettbewerb in Stuttgart 1990 sowie der Sieg beim 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg 1998, belegen das außerordentliche musikalische Niveau des jungen Ensembles. Es ist dem Kammerchor auch auf internationalem Parkett gelungen, sich einen guten Namen zu machen. Die Debüt-Tournee 1983 durch die USA, mit Konzerten u.a. in New York und Indianapolis, verbunden mit der Teilnahme am Festival of Music in New Harmony/Indiana, wie auch die Konzertreisen durch mehrere europäische Länder, Israel und Argentinien (1993, 1997), Südafrika, Namibia (2001) trafen bei Publikum und Rezensenten gleichermaßen auf begeisterte Resonanz.

Jürgen Budday ist der künstlerische Leiter und Gründer des Maulbronner Kammerchores. An der Musikhochschule Stuttgart studierte er von 1967-1974, Kirchenmusik und Musikwissenschaft. Seit 1979 ist er am Evangelisch-theologischen Seminar Maulbronn tätig. Damit übernahm er gleichzeitig die künstlerische Leitung der Maulbronner Klosterkonzerte sowie der Kantorei Maulbronn. 1998 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und des Bruno-Frey-Preises der Landesakademie Ochsenhausen für seine musikpädagogische Arbeit. Mit dem Maulbronner Kammerchor initiierte er einen mehrjährigen Händel-Oratorien-Zyklus, bei dem er mit den berühmtesten Sängern dieses Genres zusammenarbeitet (z.B. Emma Kirkby, Michael Chance u.v.a.m.) und internationale Beachtung fand. Bei den Internationalen Chortagen in Prag erhielt er eine Auszeichnung als bester Dirigent.
Aufnahmen mehrerer CDs, darunter „Jephtha“, „Samson“ und „Judas Maccabäus“ von G.F.Händel (Edition Kloster Maulbronn), die höchstes Kritikerlob erhielten.
1992 Ernennung zum Studiendirektor – 1995 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor – Seit 2002 Vorsitzender des Chor-Hauptausschusses beim Deutschen Musikrat.
Oberstes Prinzip seines künstlerischen und pädagogischen Schaffens ist die Vermittlung von Freude am lebendigen Musizieren.